Welches Content-Management-System?

Wie auch bei einem Onlineshop-System ist auch bei einem Content-Management-System zunächst die Wahl der Technik das Hauptproblem. Auch hier gibt es zahlreiche Anbieter auf dem Markt, die zum Teil kostenlos aber auch kostenpflichtige Systeme anbieten.

Vor einer Entscheidung steht deswegen auch eine genaue Definition der Anforderung, die sich aus der Gesamtkonzeption ergeben. Und erst eine sehr genaue Bedarfsanalyse mündet in ein tragfähiges Konzept und eine dann adäquate Entscheidung für ein passendes CMS.

Dabei gilt, je umfangreicher die Erfordernisse an ein System, um so modularer sollte das System auch sein. Aufgrund einer großen Entwicklergemeinde liegt dann schnell eine Open-Source-Software nahe, die ggf. passende Erweiterungen, Plugins oder Extensions bereithält, um die gewünschte Funktionalität zu gewährleisten. Für geschlossene Systeme werden personalisierte Lösungen schnell sehr teuer, da der Kunde auf die Entwicklungsarbeit durch den Anbieter angewiesen ist.

Zum Beispiel ist eine modulare News-Funktion mit Archiv und kategorisierbaren News häufig eine große Herausforderung. aber auch Einstellungen für suchmaschinenoptimierte Inhalte sind nicht selbstverständlich, jedoch Voraussetzung dafür, dass die Inhalte später auch in den Suchergebnissen bei Google gefunden werden.

Hier einige Beispiele gängiger Content-Management-Systeme für Websites ohne Shopfunktion:

  • TYPO3 – sehr komplexes Opensource-System mit umfangreicher Funktionalität und sehr großer Entwicklergemeinde, über Extensions beliebig erweiterbar
  • WordPress – ursprünglich als Blogsystem entwickelt, nutzen heute auch viele Unternehmen WordPress für die statische Website. Über Plugins nahezu beliebig erweiterbar.
  • Joomla – komplexes Opensource-System, erweiterbar durch Extensions aus der freien Entwicklergemeinde. Pflege der Inhalte über das Frontend.
  • Jimdo – ohne Installation zur eigenen Website. Sehr einfach in der Einrichtung, Inhalte lassen sich aber nicht im- oder exportieren, Pflege der Inhalte über das Frontend
  • Mediawiki – die Engine hinter Wikipedia, bestens geeignet für Wissensdatenbanken mit einer Vielzahl an Usern, die die Inhalte bearbeiten können.

Und Shopsysteme:

  • Magento
  • xt:commerce
  • Shopware
  • Oxid
  • uvm.

Bei den Shopsystemen entscheidet sehr häufig die Anbindung an eine bestehende Warenwirtschaft über das zu nutzende System für den Onlineshop, da zumeist eine Warenwirtschaft bereits besteht und diese dann über eine Schnittstelle an das Shopsystem angebunden werden soll. Aus diesem Grund bieten auch zahlreiche Hersteller von Warenwirtschaftssystemen eigene Shopsysteme an. Diese Systeme haben aber zumeist erhebliche Schwächen in der Funktionalität und Optimierbarkeit. Mittlerweile existieren aber zahlreiche fertige Anbindungslösungen für die verschiedenen Shopsysteme, so dass dem Wunschsystem nichts mehr im Wege steht und keine Investitionskosten für die Programmierung einer Schnittstelle mehr anfallen müssen.

 

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